Ein tierischer Puschelkrimi


DER WALDDETEKTIV zum Hören und Lesen: Das Medienhaus Galteor Kommunikation präsentiert stolz seine erste App fürs iPhone.„Angelikas tierischer Puschelkrimi hat mich sofort bezaubert“, Harald Helmut Weiss gerät schon wieder ins Schwärmen. „Sie erzählt gefühlvoll und herzlich, humorvoll, spannend“, begeistert sich der Chef von Galteor Kommunikation, einem Medienunternehmen im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar. „Ich war gerade auf der Suche nach der geeigneten Story für unsere erste App und schnell sicher: Diese Story wird Der Walddetektiv heißen.“

Tja, es geht richtig ab mit den Abkürzungen. Eine App (Kurzform für das englische Application) ist ein Computerprogramm, das auf Apples TrendyHandy, dem iPhone, läuft. Dieses iPhone hat ein hochauflösendes Display, eignet sich also keineswegs nur zum Telefonieren sondern auch für Spiele oder eben außergewöhnliche Literaturprojekte. Galteor Kommunikation ist bei Apple als iPhone Developer, als offizieller Entwickler solcher Apps, registriert.

„Unser Ziel: Der Walddetektiv sollte wie bei einem Audiobook zum Hören, aber auch zusätzlich zum Mitlesen sein.“ Dieses Ziel haben Weiss und sein Team erreicht. Natürlich war der Weg dahin manchmal beschwerlich. „Aber wir hatten ja ein herausragendes Vorbild an Einfallsreichtum: Herrn Pinkas“, lächelt Weiss, der auch für Lektorat und Redaktion zuständig ist.

„Wir mussten oft vollkommen umdenken“, erinnert sich Programmierer Peter Mertzlin, der schon einige herkömmliche E-Books realisiert hat. „Geschriebener und gelesener Text sollten immer simultan ablaufen. Umbrüche zum Seitenende mitten im Satz kamen also nicht in Frage. Und trotzdem musste das Design der Seiten einheitlich sein.“ Die Mühe hat sich gelohnt: Per Fingertipp kann der User im virtuellen Kinderbuch vor- und zurückblättern, kann durch die Kapitel springen – alles bleibt synchron. Das wird sicher manchen Deutschlehrer entzücken.

Als Extra gibt’s ein Quiz. Der Walddetektiv selbst stellt zehn knifflige Fragen. Wer aufmerksam zugehört hat, erreicht leicht die volle Punktzahl und hat die Chance Ehren-Pinkas zu werden. Rund eine Stunde dauert Der Walddetektiv, seit 5. September 2010 im App Store bei iTunes für 2,99 Euro erhältlich. Dafür lernt man eine verschworene Bande knuffiger Charaktere kennen. Natürlich Herrn Pinkas, daneben seine vorwitzige Tochter Pinki, den eitlen, aber leicht dusseligen Specht Pipps sowie Pauline, eine ausgesprochen zurückhaltende Schwebfliege. Gekonnt löst Sherlock Pinkas auch gleich seinen allerersten Fall: Das lila Geheimnis. „Ich sehe das als Pilotepisode. Das Ganze hat Serienpower“, ist Medienprofi Harald Helmut Weiss überzeugt. „Von diesem Privatschnüffler der putzigen Art wird man noch viel hören.“

„Angelika hat mir das erste Kapitel am Telefon vorgetragen“, hält Harald Helmut Weiss Rückschau. „Das war so mitreißend, dass mir sofort klar war: Nur sie selbst konnte hier die Vorlesetante geben.“ Und wer ihr einmal zugehört hat, einmal so ein Scharf’sches dramatisches Furiosum miterlebte, nickt da nur noch heftig.

Wenn die Pinkas-Mama voll drin ist in der Handlung, wild mit den Armen fuchtelt, die Geschichte lebt und bebt, dann kriegt auch schon mal das Mikro einen heftigen Schubs. Sie ist Erzählerin und komplettes Ensemble, ist Pinkas, Pinki, Pipps, Pauline. Sie doziert akribisch-detektivisch, krächzt knackig, dann säuselt sie, wispert, knottert, piepst als Mäusehausfrau Henriette Flohfroh, lischpelt alsch deren fettgefreschener Gatte Heribert.